Nicht nur die Einlage einer Zigarre oder eines Zigarillos trägt dazu bei, dass ein genussvolles Aroma entsteht, sondern auch das Deckblatt. Dieses sollte von einer sehr hohen Qualität sein. Helle Sumatrablätter oder aber auch dunkle Brasilblätter sind ausgezeichnete Deckblätter und erfüllen die Vorgaben der optimalen Rauch- und Geschmacksentwicklung. Aber auch die Beschaffenheit des Anbaugebietes bestimmt das Aroma eines Zigarillos. Die Art des Bodens, die klimatischen Voraussetzungen und das Erntejahr beeinflussen den Genuss nicht unwesentlich. Auch die Länge der Trocknung trägt zu dem Endresultat bei und gibt ein entscheidendes Merkmal für den Geschmack ab.

Bei den Deckblättern wird nach den verschiedenen Herkunftsländern und Anbaugebieten unterschieden. So gibt es helle und dunkle Blätter, geschmackvolle oder weniger geschmackvolle. So entstehen die einzelnen verschiedenen Aromen der Zigarillosorten. Auf der Internetseite zigarillos.org können detaillierte Informationen zu diesem Thema nachgelesen werden.

Ein wesentlicher Produktionsschritt ist die sogenannte Fermentierung. Dabei geht es in erster Linie um den Trocknungsprozess. Bei der Trocknung der Tabakblätter findet ein chemischer Prozess statt, nämlich ein Gärungsprozess. Durch die Fermentierung wird verhindert, dass sich der Nikotingehalt vermindert und die blatteigenen Eiweiße vermehren. Das Eiweiß in den Blatt würde das Aroma des Endproduktes zu sehr überdecken. Bei nicht fermentierten Tabaksorten würde der Genuss damit enden, dass es nach versengten Haaren schmecken würde. Eine Fermentierung ist also unabdingbar. Bei der Fermentierung wird dem Trocknungsprozess Wärme hinzugefügt. Diese sollte allerdings nicht über 60 Grad Celsius gehen. Dieser Prozess dauert in etwa sechs Monate und während dieser Zeit wird der Tabak mehrere Male umgeschichtet. Das geschieht in einer ganz speziellen Art und Weise.