Ein wichtiger, wenn auch oftmals unterschätzter Teil der Inneneinrichtung ist die Fenstermode. Mit Vorhängen kann man wunderbare Akzente setzen und das Gesamtbild des Raumes unterstreichen. Allerdings sollte man berücksichtigen, dass nicht jeder Raum volle Gestaltungsfreiheit zulässt, die Fenster- und Raumgröße spielen nämlich eine wichtige Rolle.

Gerade in kleinen Räumen mit kleinen Fenstern muss dies berücksichtigt werden. Lange lichtundurchlässige Stoffe sollte man vermeiden, den sie sorgen meist dafür, dass der Raum optisch kleiner wirkt. Besser eignen sich lichtdurchlässige Stoffe, denn so treten die Vorhänge dezent in den Hintergrund und können farblich dennoch dem Gesamtbild angepasst werden. Die luftige Variante der Vorhänge kann sowohl lang als auch kurz sein, da sie das Fenster nur sehr dezent umrandet und kein Licht schluckt. Plissee eignet sich besonders und ist zudem auch sehr pflegeleicht. Wer diesen Stoff zu schätzen gelernt hat, greift auch gerne auch Rollos aus Plissee zurück, die meist edler wirken als lichtundurchlässige Stoffe. In Küchen und Bädern werden sie besonders oft genutzt, zumal man nicht nur herkömmliche Jalousien verwenden kann, die das Gesamte Fenster verdecken, sondern auch schmalere Varianten, die als Äquivalent zu Fenstervorhängen anzusehen sind.

Große Räume eröffnen einen sehr viel größeren Gestaltungsspielraum, die Stoff- und Farbwahl ist lediglich von der Einrichtung abhängig. Dunkle gedeckte Farben wirken elegant, helle Pastelltöne hingegen sind klassisch, aber dezent. Auch hier eignen sich Plissee Vorhänge, allerdings kann man mit diesen keine effektvollen farblichen Akzente setzen, da die Farben zu sehr in den Hintergrund treten. Gerade in großen Räumen können unterschiedliche farbliche Akzente jedoch wunderbare Effekte bewirken, die man auch nutzen sollte.