Es ist der Ort der Götter und Helden, der geheimnisvollen Mythen und Sagen, also der Geschichte. Man muss es wirklich gesehen und erlebt haben. Es besteht, dem ersten Eindruck nach, aus Sonne, vielen Inseln mit herrlichen Stränden und dem blauem Meer. Doch man sollte die teilweise urige Landschaft ebenso kennen lernen wie die vor lauter Leben sprühenden größeren und großen Orte. Ebenso muss man aber auch die vielen antiken Plätze besuchen. Denn das ist genauso wichtig, wie die Gastlichkeit der Hellenen kennen zu lernen.

Es sind nicht die großen Städte, die Griechenland wirklich ausmachen, eher die Kleinstädte bis hin zum Bauerndorf. Man fühlt sich dort ganz einfach wohl, weil man immer sehr herzlich willkommen ist. Die Bedeutung des griechischen Wortes Xenos ist nicht nur Fremder, sondern zugleich auch der Gast. Das wunderbare Land, das viel zu unserer heutigen Kultur und dem heutigen Wissen bei getragen hat, heißt Fremde also stets als Gast willkommen. Es ist auch das griechische Essen, das man mit dieser Kultur und Gastlichkeit dieses Landes verbinden sollte.

Die tatsächlich gute griechische Küche ist immer zu empfehlen. Das, was wir in Deutschland kennen, hat nur nicht viel mit der realen griechischen Küche zu tun. Zudem offeriert die griechische Küche auch ein bekömmliches Essen. Viele frische Kräuter und frische Gemüse finden neben Olivenöl Verwendung. Was heute unsere modernen Ernährungsexperten raten, das machen die Griechen mit ihrer Küche schon seit dem Altertum. Im Laufe der Jahrhunderte wurde diese Küche durch viele Einflüsse gestaltet und wurde deshalb so vielfältig. Was heute der Tourismus an Einfluss bringt, das waren früher die vielen Einflüsse aus Asien und Europa. Man kann alles finden, sogar echtes griechisches Fast Food, Gyros-oder Souvlaki-Pitta als schnellen Imbiss. Doch die griechische Küche offeriert viel mehr, denn der Grieche isst sehr gerne, vor allen Dingen außer Haus. Dann gibt es keine Ablenkung durchs Kochen und er hat viel Zeit für die Freunde. Gegessen wird, wie in anderen südlichen Ländern, meistens sehr spät. Mittags wird selten vor 14.00 Uhr und abends selten vor 21 Uhr gegessen. Das Essen kann sich über mehrere Stunden erstrecken und es ist auch immer sehr gesellig.

Aus diesem Grund trifft man sich im kleinen Kafenion, in dem es nur kleine Speisen oder ein Tagesgericht zu essen gibt. Das häufigste Restaurant für den Hellenen, wenn er auswärts zum Essen geht, ist auch die Ouzeria. Dort wird getrunken, vom Retsina bis hin zum Ouzo, und miteinander geredet, gelacht und auch getanzt und dazu natürlich, was in Griechenland eine eingebürgerte Sitte ist, auch immer etwas gegessen. Vor allem beliebt sind die Mezedes, kleine kulinarische Köstlichkeiten, die überall zusammen mit Tsatsiki und griechischem Salat auf den Tischen bereitstehen. Sie bieten viele Variationen der Küche Griechenlands zum Ausprobieren an. Sie werden, vielleicht begleitet von Fisch oder Fleisch als Hauptgang, als komplette Mahlzeit zu sich genommen. Auch Kochtipps tauschen die Gäste gerne dort aus.

Die Tavernas sind die besseren Lokale, die eine vielfältige Küche offerieren. Auf der Karte findet man dann neben vielem anderen auch typische Gerichte, wie Pastizio, den Nudelauflauf, Moussaka, den Kartoffel-/ Auberginenauflauf oder Gemista, verschiedene gefüllte Gemüse und auch viele Fisch- und Fleischspeisen aus dem Backrohr oder vom Grill. Wenn man in den Bergen auf einer Wanderung ist, kann man die vielen Schafherden einfach nicht übersehen. Das ist auch eine der Spezialitäten Griechenlands, die man in einem der zahlreichen Dörfer kosten kann. Nämlich ein Lamm- oder Hammelessen in vielen Varianten und stets sehr köstlich. Wer aber an der Küste Griechenlands unterwegs ist, der sollte unbedingt den frisch auf dem Grill zubereiteten, mit frischen Kräutern und Zitrone gewürzten Fisch essen.

Wer in Griechenland Urlaub macht, der wird nicht nur die Spuren der Antike und immer Sonne finden, sondern auch wirkliches kulinarisches Erlebnis, gepaart mit wunderbarer Gastfreundschaft haben.