Der Tauchsport ist erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstanden. Vorher gab es zwar auch beispielsweise schon mutige Perlentaucher, die in große Tiefen vordringen konnten, aber erst mit der Erfindung des Gerätetauchens wurde es möglich, über einen längeren Zeitraum unter Wasser zu bleiben.
Mittlerweile ist der Tauchsport so weit entwickelt, dass fast jeder Mensch problemlos einen Tauchkurs belegen kann. Wer beispielsweise einen Urlaub in Hurghada bucht, wird am Roten Meer viele Tauchschulen vorfinden. Eine Ägypten Reise ist für Taucher ohnehin empfehlenswert, denn die Infrastruktur ist exzellent ausgebaut und es gibt viele spannende Tauchspots.

 

 Die Unterwasserwelt hat einen ganz eigenen Zauber. Wenn ein Mensch sich in diese eigentlich feindliche Umwelt begibt, kann er großartige Erfahrungen machen. Viele Fische strahlen in bunten Farben. Zudem sind die Gefahren beim Tauchen gering. Wenn alle Vorsichtsmaßnahmen berücksichtigt werden, kann nicht viel passieren. Auch von Tieren geht nur wenig Gefahr aus.

 

Besonders überschätzt ist die Gefahr, die von Haien ausgeht. Große Haie sind gewaltige Tiere, aber sie sind nicht aggressiv. Es gibt nur wenige dokumentierte Zwischenfälle mit Tauchern. Es ist viel gefährlicher, im offenen Meer zu schwimmen, denn dann kann ein Hai den Menschen für eine treibende Beute halten.

 

Es gibt sogar viele Profitaucher, die besondere Hai-Begegnungen anbieten. Die Taucher können dann die riesigen Raubfische aus nächster Nähe betrachten und vielleicht sogar füttern. Aber auch ohne diesen Nervenkitzel ist der Tauchsport durchweg empfehlenswert. Eine durchschnittliche Konstitution reich übrigens völlig aus. Ein Taucher muss ein Spitzensportler sein. Eine gewisse Fitness ist allerdings, wie auch in anderen Lebenslagen, durchaus hilfreich.